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Blaue Reise Kemer - Kekova - Kemer
vom 24.07. - 31.07.2004 Teil 2
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Da wir nach dem Frühstück noch nicht gleich ablegen konnten – die
Reisepässe mussten von der Hafenmeisterei noch registriert werden und
die Reiseleitung sollte auch noch an Bord kommen – gingen Joe und ich
erstmal schwimmen, wo wir dann auch von ein paar unserer Mitreisenden
Gesellschaft bekamen. Anschließend hörten wir uns die Erklärungen
unserer Reiseleiterin an, gaben den anderen den einen oder anderen Tipp,
welche Ausflüge man machen sollte, wenn man die Tour das erste Mal macht
und dann endlich stach die Blaue Freiheit in See ....
Jeden einzelnen Tag der Reise zu beschreiben, würde den Bericht zu sehr
ausufern lassen. Nach und nach lernten wir uns alle besser kennen und
wir können wirklich sagen, dass wir dieses Jahr wahnsinniges Glück mit
unseren Mitreisenden hatten. Wir hatten soviel Spaß, es war niemand
dabei, der nicht passte, es war einfach nur wunderschön.
Altersmäßig waren wir recht gut gemischt – Diana und Martin waren glaube
ich unser jüngstes Paar, dann waren da noch Anja und Eva, Simone, Marc
und Sohn Tommy, unser türkisches Pärchen, wir beide und unsere „Oldies“
Ingrid und Philipp. Wir haben soviel Spaß miteinander gehabt, wie wir es
selten zuvor auf einer Tour erlebt haben.
Dank Selma und Fitnat hatten wir auch immer super leckeres Essen, denn
sie kochten mehr nach ihren eigenen Vorstellungen als nach dem
vorgegebenen Speisplan – war uns natürlich nur Recht sein konnte.
Eines der besonders schönen Erlebnisse war der Ausflug nach Kale.
Zunächst ging jeder mehr oder weniger für sich an Land, einige gingen
bis hoch zur Burg, andere schauten sich nur im unteren Teil um. Wir
waren zunächst mit Anna und Eva unterwegs und entschlossen uns recht
bald, uns gemütlich mit Blick auf den kleinen Hafen hinzusetzen und
etwas zu trinken. Es dauerte nicht lange, bis uns T... und seine
Freundin Gesellschaft leisteten. Kurz danach kamen auch Selma und
Gillette Mehmet, so dass unser Tisch immer voller wurde.
Da wir unser Schiff wunderbar im Blick hatten, konnten wir auch genau
sehen, wer von uns seinen Rundgang beendet hatte und wieder auf’s Schiff
gehen wollte. Joe rief laut und machte sich durch Winken bemerkbar ...
und angefangen bei Diana und Martin bis hin zu Simone und Marc kamen
dann tatsächlich alle nacheinander wieder hoch und setzen sich zu uns.
Es war einfach klasse.
Ein weiteres erwähnenswertes Erlebnis war unser „Bucht-Disco-Abend“. Es
wurde gar nicht lange überlegt, es war eigentlich sofort klar, dass wir
natürlich alle gemeinsam mit dem „Disco-Taxi-Boot“ zur Disco wollen.
Ozan und Gillette Mehmet – dieser in Latzhose und mit bunten Bändern
dekoriert – kamen mit und leisteten uns dort Gesellschaft. Einige
stürmten direkt auf die Tanzfläche, wir anderen setzen uns erstmal
gemütlich mit einer Wasserpfeife hin und jeder genoss den Abend, so, wie
er gerade Lust hat. Irgendwann trafen wir uns dann draußen wieder und
beschlossen, uns zu unserer Blauen Freiheit zurückbringen zu lassen.
Einige waren dann doch müde und legten sich schlafen, wir stellten uns
noch ein wenig an die Bar, Selma, die durch uns geweckt worden war,
leistete uns auch noch Gesellschaft, so dass es dann noch ein recht
langer Abend wurde. Die Musik in der Disco hörte sogar auf, bevor wir
unseren „Thekenplausch“ beendet hatten ....
Die Tage auf der MAVI ÖZGÜRLÜK verliefen meistens sehr ruhig und
gemütlich. Wir gingen schwimmen oder tauchen, saßen zusammen und
erzählten oder machten Spiele, es wurde gekniffelt oder sich an Tavlar
versucht. Das schöne war, dass wirklich jeder mit jedem plaudern konnte
und dass auch die Crew sich nicht absonderte, sondern wir alle eine
große Gruppe waren.
Abends haben wir manchmal auch noch gemeinsam schön ruhig bei
Kerzenlicht zusammen gesessen, Fitnat hat für Joe sein Lieblingslied
„Cekirge“ gesungen, Bilal hat uns eine wunderbare Kopf- und
Rückenmassage gegeben – wir haben erzählt, uns Bilder von den Kindern
und Enkeln von Selma und Fitnat angesehen ... alles so unbeschreiblich
schöne und wertvolle Momente, die man mit Worten kaum wiedergeben kann.
Fitnat und Joe haben sich wohl gegenseitig so ins Herz geschlossen, dass
Fitnat ihn direkt als Sohn adoptiert hat. Alle drei, Selma, Fitnat und
Bilal sind so liebe Menschen, wie man sie wirklich nicht alle Tage
antrifft. Sie strahlen so eine Güte aus, dass man sie einfach nur gern
haben kann. Wir hoffen, dass wir sie noch bei vielen Besuchen in der
Türkei wiedersehen, denn diesen Kontakt wollen wir auf keinen Fall
abbrechen lassen.
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